Kaffeepausen sind Tankstellen für Geist und Gemüt.

Helmut Glaßl (*1950), Thüringer Aphoristiker

Über uns

Seit nunmehr 20 Jahren sind wir für die italienische Marke Hausbrandt in Deutschland tätig. Als Generalhändler für Hausbrandt Caffè sind wir Ihr Ansprechpartner in Deutschland. Mit unseren Produkten beliefern wir anspruchsvolle Cafés, Restaurants und den Feinkosthandel.   Hausbrandt Caffè verfügt über ein breites Kaffee­bohnenangebot, um die verschiedensten Bedürfnisse unserer Kunden zufrieden zu stellen. So haben Sie die Möglichkeit, unter den vielfältigen Mischungen diejenige auszuwählen, die für Ihr Lokal am besten geeignet ist. Jede Mischung ist einzigartig, eine perfekte Ausgewogenheit an Kaffeesorten aus nur einem Ursprungsgebiet, eine erlesene Kombination der besten Arabica- und Robusta-Sorten.

Die Geschichte von Hausbrandt

2013 – Das Unternehmen heute
Heute verfügt das Unternehmen mit Sitz in Nervesa della Battaglia – neben einer Reihe autorisierter Partner in verschiedenen Ländern – Zweigniederlassungen in Slowenien und in Österreich. Dank eines engmaschigen Vertriebsnetzes vertreibt die Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A. weltweit ihren Kaffee. Die Suche nach Exzellenz, als Ergebnis der konstanten Selektion von Spitzenprodukten, hat Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A. dazu geführt, eine Spitzenposition in der Welt des Kaffees sowohl national wie auch international einzunehmen. Der Geschäftserfolg von Caffè Hausbrandt ist ganz offensichtlich: heute ist die Marke in über 70 Ländern weltweit vertreten.
1988 – Martino Zanetti und Hausbrandt
Im Zuge einer Reihe von Akquisitionen und einen zehnjährigen Entwicklungsplan zu Ende führend, hält das traditionelle Markenzeichen von Triest – „Caffè Hausbrandt“ – Einzug in das Unternehmen. Dies bedeutet eine Aufwertung für die Unternehmensgruppe als eine Realität von gehobener Qualität, die sich mittlerweile auf einem mitteleuropäischen und transnationalen Niveau bewegt. Unter der sorgsamen Führung von Martino Zanetti wurden die Forschungs- und Analyselabors für das Produkt, neben der einheitlichen Röstanlage in Nervesa della Battaglia, mit der neuesten Technik ausgestattet, so dass mit größter Sorgfalt und Professionalität der gesamte Kaffeeverarbeitungsprozess durchgeführt werden kann. Martino Zanetti macht sich für die enge Beziehung zwischen Tradition und Moderne stark: Werte, die seit jeher schon die Geschichte der Marke „Caffè Hausbrandt“ auszeichnen. Ganz im Sinne der Philosophie, mit der das Unternehmen entstanden ist, trägt es heute in der Firmenbezeichnung den Ort und das Datum des Ursprungs: Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A.
1980 – Die Entwicklung der Marke
Am Ende der 1980er-Jahre wird die Mokka-Kaffeemaschine, im Zuge der unternehmerischen Revolution des neuen Präsidenten Martino Zanetti, zum Protagonisten eines überwältigenden Restylings: Die Linienführung wird raffinierter und einfacher, die Rot- und Goldtöne intensiver. Die Mokka-Kaffeemaschine erscheint nicht nur kommunikativer, sondern auch lebendiger und moderner. Und sie lächelt uns weiterhin an, während sie Kaffee trinkt.
1960 – Die Mokka-Kaffeemaschine
Im Laufe seiner Geschichte wird das Firmenlogo Trends und Nachfragen des Marktes angepasst. In dieser natürlichen, unumgänglichen Entwicklung hat sich etwas auf dem Weg der Marke Hausbrandt Caffè bis in unsere Tage nie verändert: Der ursprüngliche Slogan, bestehend aus drei einfachen Worten, taucht in allen Epochen auf und verkörpert den starken Wert der Tradition, der nach einem Jahrhundert Geschichte noch mehr konsolidiert ist. In den 1960er Jahren entsteht die originelle und exklusive Mokka-Kaffeemaschine, das erste animierte Logo von Hausbrandt, Ergebnis der kreativen Idee von Luciano Biban. Der in Venedig geborene Wahlfriulaner, gilt – dank seinem außergewöhnlichen Geschick, Werbung und Kunst miteinander zu verbinden – als einer der herausragenden Vertreter der friulanischen Graphik.
1945 – Virginio Zanetti
Die italienische Kaffeeindustrie findet eine Erneuerung in der unmittelbaren Zeit nach dem 2. Weltkrieg, vor allem dank der Arbeit von Virginio Zanetti, Erneuerer und Finanzier von neuen unternehmerischen Bewegungen. Im vollen Boom der Nachkriegszeit forciert Virginio Zanetti persönlich das Entstehen wichtiger Röstereien in verschiedenen Städten, von denen ein Großteil heute noch tätig ist. Innerhalb kurzer Zeit behauptet er sich als wichtigster Importeur von grünem Kaffee im Bel Paese. Zu seinen Kunden zählen die meisten nationalen Kaffee verarbeitenden Betriebe. Durch eine engmaschige logistische Struktur und die konstante Verfügbarkeit der Produkte in den eigenen Lagerräumen am Hafen von Triest, garantiert er einen laufenden Warenumschlag von rund 100.000 Säcken Rohstoff.
1940 – Die Stärke eines Unternehmens
Trotz der Tragödien des Zweiten Weltkrieges überlebt das Unternehmen und behält seine Identität als größte italienische Rösterei bei. Bestehen bleiben die historischen Firmensitze in ganz Italien.
1935 – Die Linie der Tassen
Das Unternehmen entwickelt – als Vorreiter von Produkt- und Imageinnovation – als erstes eine Tassenlinie mit einem firmenspezifischen Design, mit betontem Markenzeichen. Als Slogan dient jener, der seit über einem halben Jahrhundert Werbung und Produkte geprägt hat: “Specialità Caffè Hausbrandt“. In Zusammenhang mit seiner Geschichte bietet Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A. heute noch eine Tassenlinie der exklusiven Gourmetmischung 100% Arabica, deren Design in Anlehnung an die Tasse aus dem Jahr 1935 kreiert wurde.
1910 – Die Reklame
Als erste italienische Rösterei startet Hausbrandt mitten in der Belle Époque mit Hilfe der wichtigsten damaligen Mittel ein innovatives Werbeprogramm. Das romantische Sujet für diese erste Kampagne sind die „Vecchietti“, die auch heute noch als unverkennbares Symbol für das Unternehmen stehen. Es folgt die Verknüpfung des Kaffees mit Bildern aus dem täglichen Leben. So wird die Verwendung des Kaffees in einem hypothetischen Tagesablauf dargestellt. Mittelpunkt dieser Kommunikationsidee ist das Bild mit der Bezeichnung „I Vecchietti“, das in seiner graphischen Darstellung zeigt, mit welchem Feingefühl die Auswahl der Werbebotschaft erfolgt ist. Die gelungene Farbauswahl unterstreicht die sympathische Ausstrahlung des alten Ehepaares, das in einem besonderen Ambiente meisterhaft positioniert ist. Das Ergebnis ist der höchste Ausdruck wahren Kaffeegenusses. Die „Vecchietti“ verkörpern so eine neue Kommunikationsphilosophie von Hausbrandt, die von der Meisterhand des großen Dudovich umgesetzt wird und den Fokus auf den Kaffeegenuss, als Moment des Alltags, richtet. Der Slogan erscheint auf den Verpackungen und den ersten Betriebsfahrzeugen. Es wird eine für damalige Verhältnisse neue Kommunikationskampagne umgesetzt.
1900 – Das Grevenbroich-System
In einem Geschäftsbrief wird das patentierte Grevenbroich-System vorgestellt, ein System mit elektrischem Motor, mit dem dank eines Kühlsystems die perfekte Röstung erzielt wird. Somit kann das Aroma des frisch gerösteten Kaffees garantiert werden.
1892 – Specialità Caffè Hausbrandt
Die Kommunikation ist von allen Anfang an einer der Schwerpunkte des Unternehmens Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A. Der erste Slogan entsteht aus der Intuition, die Qualität des Kaffees bestmöglich zu präsentieren. So entsteht „Specialità Caffè Hausbrandt”: Ein einfaches, direktes Motto, das in kürzester Zeit zu einem Synonym des Unternehmens wird und dabei beinahe den richtigen Namen verdrängt. Der Slogan erscheint auf den Verpackungen und den ersten Firmenfahrzeugen. Es wird eine für diese Epoche unbekannte Kommunikationskampagne umgesetzt, die in kurzer Zeit den Namen Hausbrandt zu einem Synonym für Kaffee werden lässt. Nachdem man das Produkt mit endlosen Momenten des Tages verknüpft hat, sucht Caffè Hausbrandt nach neuen Ideen und stürzt sich im wahrsten Sinne des Wortes in Kommunikationsexperimente. Als symbolhaftes Beispiel das Plakat „Drei Worte: Specialità Caffè Hausbrandt“, mit einem kleinen Mann mit dem Turban als Protagonisten, wo die Grafik sich in den „Momenten des Kaffees“ verzieht. Diese und andere Ausnahmen, wie das Foto, das die Geschichte des Kaffees zeigt, sind nur von kurzer Dauer, aber der Erfolg in dieser Zeit, ist sicher nicht unbedeutend.
1892 – Entstehung des Markenzeichens
Im Jahr 1892 entsteht die Marke „Specialità Caffè Hausbrandt“. Hausbrandt wird das erste Unternehmen, das verarbeitete Produkte anbietet, die bereits werksintern in versiegelten Metallbehältern verpackt  werden.
1873 – Die Faszination der Belle Époque
Dank intensiver und emotionaler Werbeplakate durchläuft der Caffè Hausbrandt sämtliche Etappen des dunklen Getränkes: vom Erwachen der Stadt, verkörpert durch eine sinnliche Frau, die eine Tasse Kaffee probiert, während sie vom Fenster aus das frenetische Erwachen der Stadt beobachtet, hin zum romantischen Treffen am Abend zwischen dem Habsburger Offizier und der schönen Frau. Caffè Hausbrandt bedient sich bei seinen Werbekampagnen der klassischen Kommunikationsmittel, von den Tageszeitungen, Plakaten, Farbdiapositiven für Kinosäle über Sportsponsoring bis hin zu Werbegadgets in den Verkaufsstellen. All dies unter Beibehaltung der Schlichtheit und Eleganz des Stiles, durch den sich das Unternehmen Hausbrandt Trieste 1892 S.p.A. einen Namen gemacht hat.
1764 – Die Zeitschrift „Il Caffè“
Die Zeitschrift „Il Caffè“ Von Juni 1764 bis Mai 1765 erscheint in Norditalien eine philosophisch-literarische Wochenzeitschrift mit dem Titel „Il Caffè“, die von Pietro Verri, dessen Bruder Alessandro und Cesare Beccaria gegründet worden ist. Die Zeitschrift behandelt Themen wie Philosophie, Literatur und Recht, obwohl in der ersten Nummer Pietro Verri eine glühende Apologie auf das Getränk macht, „das den Geist erhellt und die Seele tröstet“.
1748 – Der Kaffee in Triest
Nach dem Tod von Karl VI. folgt die junge Maria Theresia von Habsburg auf den Thron. Dank ihrer aufmerksamen Wirtschaftspolitik wird Triest zu einem der Haupthandelshäfen in Europa. Seit dem 14. Jahrhundert bewahrt Triest unter dem Schutz des Österreichischen Herzogs seine Autonomie bis 1719, das Jahr, in dem Karl VI. von Österreich Triest zum Zollfreihafen ernennt und so die Stadt zu einem der wichtigsten Häfen des Österreichischen Reiches am Mittelmeer macht. Der Import von Kaffee wird zu einem der Hauptmerkmale des Triestiner Hafens. Bereits im Jahr 1748 eröffnet das erste Kaffeehaus der Stadt.
1700 – Carlo Goldoni und „La Bottega del Caffè
Der Kaffee setzt sich bald in der Gesellschaft durch und wird zu einem Kultgetränk. Die Kaffeehäuser werden ebenso rasch zu echten Drehscheiben für Kunst und Kultur. Carlo Goldoni widmet eine seiner berühmtesten Komödien „Il ricco insidiato“ (Der bedrohte Reiche) Anton Maria Zanetti: ein venezianischer Adeliger als Symbol der Kulturbewegung rund um die Kaffeehäuser der Lagunenstadt. Außerdem widmet Carlo Goldoni Anton Maria Zanetti die sympathische Karikatur der Hauptgestalt in der Komödie „La Bottega del Caffè“ (Das Kaffeehaus).
1683 – Der Kaffee in Österreich
In Folge der Türkenangriffe wird das erste öffentliche Kaffeehaus in Wien „Zur blauen Flasche“ eröffnet.
1644 – Einführung des Kaffees in Frankreich
Im Jahr 1644 ist der Botaniker Jean de la Roque einer der ersten, der nach Marseille einige Kaffeefrüchte bringt, aus denen er ein Getränk zubereitet, das er seinen Freunden anbietet. Der Kaffee wird am Hof Ludwig XIV. im Jahr 1669 von Soliman Aga Mustafà Raca, dem Botschafter des türkischen Reiches, eingeführt. In Frankreich wird der Kaffee erstmals öffentlich auf der Messe Saint-Germain im Jahr 1672 verkauft.
1570 – Venedig: Die erste europäische Stadt, in die der Kaffee gekommen ist
Einigen Erzählungen zufolge soll der Kaffee in Venedig seit 1570 als Arzneimittel bekannt gewesen sein, das von Ärzten und Apothekern verwendet worden ist. Laut einigen Historikern soll die Eröffnung des ersten venezianischen Kaffeehauses auf 1645 zurückgehen. Der Kaffee wurde dann nicht mehr nur als Arzneimittel verwendet, sondern galt auch als Getränk zum Genießen.

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Gaetano Del Gaudio
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